Wann Wurmkur dem Hund geben, morgens oder abends?

Wurmbefall tritt bei Hunden häufig auf. Diese sogenannten Endoparasiten können für den Hund gefährlich werden und sind auch auf Menschen übertragbar. Eine Wurmkur für den Hund ist deshalb öfters notwendig.

Die Frage taucht nun auf, wann soll eine Wurmkur dem Hund gegeben werden, morgens oder abends? Im Prinzip spielt es keine Rolle, ob die Wurmkur dem Hund morgens oder abends verabreicht wird.

Für eine Hunde-Wurmkur gibt es keine zeitliche Vorgabe, die Abgabe des Medikaments kann morgens oder abends erfolgen. Bei Mehrhundehaltung empfiehlt es sich, die Wurmkur bei allen Hunden gleichzeitig, entweder morgens oder abends durchzuführen.

Wurmkur dem Hund geben morgens oder abends

Ist eine Wurmkur beim Hund morgens oder abends empfehlenswerter?

Welche Tageszeit für eine Wurmkur beim Hund, ob morgens oder abends geeigneter ist, hängt von der Situation des Hundehalters ab. Die Wirkung des Medikaments auf nüchternen Magen kann sich schneller entfalten.

Zudem kann der Hund bei Abgabe am Morgen tagsüber besser auf etwaige Nebenwirkungen beobachtet werden. Falls der Hund tagsüber für einige Zeit unbeaufsichtigt ist, empfiehlt es sich, die Wurmkur dem Hund jeweils am Abend zu verabreichen.

Ein weiterer Pluspunkt der Hunde-Wurmkur am Abend ist, dass der Kot im Verlauf des ganzen nächsten Tages stichhaltiger kontrolliert werden kann.

FAZIT: Es herrscht ein Unentschieden, beides hat Vor- und Nachteile.

Anzeichen eines Wurmbefalls beim Hund:

Ist ein Hund mit Würmern befallen, lassen sich einige Symptome erkennen, die vereinzelt oder zusammen auftreten. Ein spezifisches Verhalten ist das „Schlittenfahren“ (rutschen auf dem Hinterteil) des Hundes, bedingt durch starken Juckreiz um den After. Weitere Merkmale können sein:

  1. Häufiger Kotabsatz
  2. Starker anhaltender Durchfall, möglich mit Blut
  3. Erbrechen und Appetitlosigkeit
  4. Gewichtsverlust
  5. Blähungen, kugelförmiger Bauch
  6. Müdigkeit, Apathie
  7. Struppiges Fell
  8. Immunschwäche (Anfälligkeit auf andere Krankheiten)

Häufig auftretende Würmer beim Hund

  1. Man unterscheidet verschiedene Sorten von Würmern. Zu den häufigsten Wurmarten, die Hunde befallen gehören:
  2. Spulwürmer kommen bei Hunden am meisten vor und sind beim Schnüffeln des Hundes an mit Wurmeiern infizierten Stellen leicht übertragbar.
  3. Hakenwürmer werden auch direkt über die Haut aufgenommen. Welpen können sich bereits über die Hundemutter infizieren.
  4. Bandwürmer (Fuchsbandwurm, Gurkenkernbandwurm, Madenwurm). Die Ansteckung geschieht über einen befallenen Zwischenwirt, zum Beispiel beim Fressen von Nagetieren.
  5. Peitschenwürmer haben eine lange Lebensdauer. Die Eier dieser Parasiten bleiben in infiziertem Kot jahrelang erhalten.
  6. Herzwürmer werden von Stechmücken übertragen, die vorwiegend im Mittelmeerraum vorkommen.

Wie kann man dem Hund die Wurmkur verabreichen?

Tabletten sind am besten in einem Stück Lieblingswurst zu verstecken. Pasten können direkt ins Maul gegeben werden. Damit der Hund das Medikament wirklich schluckt, ist eine Mischung der Paste mit dem Futter von Vorteil.

Wurmkur für den Hund, was sollte man unbedingt beachten?

Es ist zu bedenken, dass es sich bei einer Wurmkur für den Hund um ein Medikament handelt, das hartnäckige Parasiten abtötet. Eine Wurmkur für den Hund ist in jedem Fall eine Belastung für den Körper des Tieres, selbst wenn keine deutlich erkennbaren Nebenwirkungen auftreten.

Wurmkur beim Hund

Ist es wichtig, wann man seinem Hund die Wurmkur gibt?

Die Tageszeit spielt keine Rolle. Man sollte die Kur, so früh wie möglich starten, wenn man vom Wurmbefall Kenntnis bekommen hat. Eine Wurmkur hilft nur bei Befall und kann keine Infektion verhindern. Wird durch eine Untersuchung im Labor ein Wurmbefall im Kot nachgewiesen, ist das infizierte Tier mit einer Wurmkur für den Hund zu behandeln. Einen gesunden Hund sollte man jedoch nicht mit einer unnötigen Einnahme von Medikamenten belasten.

Wann und wie oft sollte man entwurmen?

Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt sich die Untersuchung einer Kotprobe alle 2 bis 3 Monate. Bei negativem Resultat wird der physische Zustand des Hundes nicht durch eine überflüssige Einnahme von chemischen Soffen beeinträchtigt. Bei positivem Befund kann die Verabreichung einer Wurmkur morgens oder abends vollzogen werden.

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Michael Klamm
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