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Dürfen Hunde Fisch essen?

Viele Menschen wissen, dass im Fisch viele wichtige Omega-3-Fettsäuren enthalten sind und deswegen fragen sich Hundebesitzer, ob Hunde Fisch essen dürfen oder nicht. Kann ein Fisch auf den Hund giftig wirken? Das sind zwei vermutlich sehr wichtige Fragen, die unbedingt beantwortet werden müssen. Schließlich gibt es auch sehr viele verschiedene Fischarten und Zubereitungsarten von Fisch und deswegen lässt sich die Frage nicht ganz einfach allgemein beantworten. Aus diesem Grund werden wir in diesem Artikel etwas tiefer in die Materie einsteigen und Ihnen verraten, ob Hunde Fisch essen dürfen oder nicht.

Zusammenfassung
Fisch ist für Hunde erlaubt, wenn es sich um einen Speisefisch handelt, der auch von Menschen gegessen wird.

Dürfen Hunde Fisch essen?

Grundsätzlich ist es für viele Menschen kein Geheimnis mehr, dass der Verzehr von Fisch gesund ist und wichtig für den Körper ist. Doch dürfen auch Hunde Fisch essen?

Diese Frage lässt sich mit einem eindeutigen Ja beantworten, wenn es sich um Speisefisch handelt, der auch von Menschen verzehrt wird. Schließlich enthalten solche Fische sehr viele wichtige Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D sowie wichtige Mineralstoffe.

Darüber hinaus enthalten Meeresfische sehr viel Jod, welches sehr wichtig für eine gesunde Schilddrüsenfunktion ist. Es gibt auch viele Fische, die von den Hunden roh gefressen werden dürfen.

Darüber hinaus sollten Hundebesitzer darauf achten, dass je nach Zubereitungsart nicht jeder Fisch für den Hund zum Fressen geeignet ist.

Das gilt es zu beachten:

  • Der Verzehr von Fisch hat nicht nur positive Auswirkungen auf Menschen, sondern auf Hunde auch
  • Fische enthalten eine Menge Vitamine, Mineralstoffe und vor allem Omega-3-Fettsäuren
  • Verschiedene Zubereitungsarten sind hierbei zu berücksichtigen, denn nicht jede ist für den Hund geeignet

Duerfen Hunde Fisch essen

Ist Fisch gut für den Hund und wie oft sollte er ihn fressen?

Der Fisch ist für den Hund mindestens genauso wichtig und gesund wie für den Menschen auch. Somit stellen normale Flussfische und viele Meeresfische für den Hund keine Gefahr dar und können vom Hund gefressen werden, ohne, dass diese giftig auf den Hund wirken.

Es wird sogar empfohlen, zwei bis drei Mahlzeiten pro Woche mit dem Fisch zu ersetzen. Das heißt, statt wie gewöhnlich Fleisch landet im Fressnapf des Hundes ein leckerer Fisch.

Wie zubereitet ist Fisch für Hunde am bekömmlichsten: Roh und frisch, gekocht, getrocknet, geräuchert oder gebraten?

Wenn die eigenen Hunde Fisch essen ist das erstmal sehr gut, denn Hunde brauchen ebenfalls Vitamine, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Doch wie bekömmlich ist der Fisch für den Hund? Das ist eine wichtige Frage, die unbedingt beantwortet werden soll, um zu verhindern, dass der Hund Verdauungsprobleme bekommt.

Viele Fischarten können dem Hund frisch und roh serviert werden. Hierbei handelt es sich um folgende Fische: Kabeljau, Makrele, Dorsch, Lachs und Seelachs, Dorade, Rotbarsch, Flussbarsch, Scholle, Hecht und Seehecht. Im Heimtierbedarf gibt es auch sehr viel Auswahl an getrocknetem Fisch für Hunde.

Dieser wird ebenfalls gut vom Hund verdaut und gut aufgenommen. Durch das Räuchern darf der Hund jede Fischsorte fressen, denn durch das Räuchern wird der Stoff „Thiaminase“ nicht mehr giftig und somit kann der Hund jede Fischsorte fressen.

Der gekochte Fisch kommt dem Hund ebenfalls zugute. Allerdings empfiehlt es sich, vom gebratenen Fisch möglichst abzusehen, denn der gebratene Fisch enthält viel zu viel Fett, der für den Hund nicht geeignet ist.

Welchen Fisch dürfen Hunde nicht essen?

Wie wir bereits erwähnt haben, dürfen Hunde Fisch essen, doch es gibt einige Fischarten und Zubereitungsarten, die für Hunde zum Fressen nicht geeignet sind.

Es sind vor allem die Fische, die den Stoff „Thiaminase“ enthalten. Solche Fische sollten lieber nicht roh im Napf des Hundes landen, denn sie könnten giftig wirken.

Zu solchen Fischen gehören: Hering, Sardelle, Karpfen, Zander und Maifisch. Allerdings könnten auch solche Fische an Hunde verfüttert werden, wenn sie vorher geräuchert werden.

Dürfen Hunde Fischköpfe essen?

Grundsätzlich dürfen Hunde auch Fischköpfe essen. Jedoch ist dabei zu achten, dass die scharfen Zähne der Fische zur Sicherheit vorher entfernt werden. Insbesondere bei der Forelle handelt es sich um viele scharfe Zähne, die es sich zu entfernen lohnt.

Was ist mit der Fischhaut, Backfisch, Tintenfisch, Fischstäbchen und den Innereien?

Fischhaut: Die Fischhaut ist bei vielen Hunde sehr begehrt und Hundebesitzer dürfen z. B. Lachshaut gerne an den Hund verfüttern.

Backfisch: Der klassische Backfisch wird meistens in heißem Öl frittiert und dabei saugt der Fisch dieses Öl auf, weshalb diese Zubereitungsart nicht besonders gut für den Hund geeignet ist.

Tintenfisch: Der getrocknete Tintenfisch ist häufig bei den Snacks für Hunde zu finden und eignet sich sehr gut zum Verzehr für Hunde.

Fischstäbchen: Fischstäbchen sind da leider etwas weniger geeignet, da sie ebenfalls sehr viel Fett und Panade enthalten.

Innereien: Die Fischinnereien sind für Hunde ebenfalls geeignet und können an Hunde verfüttert werden.

Dürfen nierenkranke Hunde Fisch essen?

Dürfen Hunde Fisch essen, die an einer Nierenerkrankung leiden? Ja, das geht auch! Allerdings ist hierbei darauf zu achten, dass ein fetter Fisch wie Lachs oder Makrele nur einmal die Woche verfüttert wird. Ansonsten wird ab und zu Muskelfleisch vom Fisch statt Innereien gegeben.

Welchen Fisch duerfen Hunde nicht essen

Dürfen Hunde Fisch mit Gräten essen?

Die Fischgräten erinnern von der Konsistenz her an rohe Hähnchenknochen. Sie sind elastisch, weich und werden insgesamt gut vom Hund aufgenommen. Daher dürfen in der Regel Hunde Fisch essen mit Gräten.


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Michael Klamm
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