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Hund mit Tumor operieren oder nicht?

Der Vierbeiner war beim Tierarzt und ein Krebstumor wurde diagnostiziert. Das ist oftmals ein Schock für den Hundebesitzer und es stellt sich die Frage, ob man den Hund mit Tumor operieren sollte oder nicht? In solchen Situationen erkennt man, wie wichtig eine gute Hundekrankenversicherung ist.

Was ist nun zu tun? Kann man dem Tier noch helfen oder kommt jegliche Hilfe zu spät? Operieren oder nicht? Wir wollen im folgenden diese Frage beantworten.

Hund Tumor operieren oder nicht (1)

Sollte man beim Hund den Tumor operieren oder nicht?

Das ist eine schwere Frage. Operieren oder nicht?  Zum einen hängt dies natürlich davon ab, wie die Prognose des Tierarztes ist, ob eine Operation überhaupt noch helfen kann.

Bei rechtzeitiger Erkennung des Tumors und geringem Alter des Hundes kann man sagen, dass ein solcher Eingriff sinnvoll ist. Mit fortschreitendem Alter des Vierbeiners muss man natürlich selber entscheiden, ob der Hund einem das wert ist, so hart das auch klingt.

Operieren oder nicht, das eigene Gewissen des Hundehalters ist da entscheidend. Ist ein Tumor sehr weit fortgeschritten und kommt jegliche Hilfe zu spät, ist von der OP abzuraten.

Was kostet eine Tumor OP beim Hund?

Eine Tumoroperation beim Hund kostet ca. 400 bis 1000 Euro. In der Regel muss der Besitzer die Kosten selber tragen, es sei denn, er hat dafür eine spezielle Hunde OP Versicherung abgeschlossen.

Wann sollte man einen Hund mit einem Tumor einschläfern?

Der Hund sollte eingeschläfert werden, wenn der Tumor derart weit fortgeschritten ist, dass jegliche Hilfe durch Behandlung keinen Erfolg mehr verspricht.

Dann sollte man ihm ein unnötiges Leiden ersparen. Was man ungern erwähnt, ist auch eine Kosten/Nutzen-Abwägung.

Einen 14 Jahre alten Vierbeiner einer Krebs-OP ist alleine aus Kostengründen oft ein Hinderungsgrund. Doch das muss jeder Hundebesitzer für sich entscheiden.

Wo bekommen Hunde am häufigsten Tumore?

Am häufigsten kommt das Mammakarzinom mit rund 30 Prozent Häufigkeit, es folgen Melanome mit 15 Prozent und Fibrosarkome mit 12 Prozentseltener kommen Tumorarten wie Sarkom mit 4 Prozent oder der Mastzelltumor mit ebenfalls 4 Prozent vor.

So diagnostiziert der Tierarzt einen Tumor beim Hund Die Diagnostik reicht vom bloßen Abtasten bis hin zu Röntgenuntersuchungen, Ultraschall oder auch CT.

Es gibt typische äußerliche Anzeichen wie anormale Schwellungen, schlecht abheilende Wunden, auffälliger Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit oder Blutungen beim Vierbeiner, die dem Arzt die Erstdiagnose ermöglichen.

Tumor Operation beim Hund Kosten

Gibt es alternative Möglichkeiten der Behandlung?

Da nicht alle Hundebesitzer etablierten Behandlungsmethoden vertrauen, gibt es auch alternative Behandlungsformen wie auch beim Menschen.

Der Kreativität von einigen zwielichtigen Gestalten ist da keine Grenze gesetzt und geht sogar so weit, dass bloßes Handauflegen und Übertragung positiver Energien angeblich helfen soll.

Auch gibt es sogar Menschen, die sich als Hundehypnotiseure bezeichnen und dadurch Krankheiten bekämpfen wollen. Wir raten von solchem Scharlatan ab.

Doch immer wieder fallen Menschen aus bestimmten Gründen auf solche Methoden rein.

So gibt es Ängste wie das Streuen des Tumors nach einer Operation oder Nebenwirkungen, z. B. Fellausfallnach einer Chemo, welches Menschen von einer Operation abhält und zu solchen alternativen Methoden greifen lässt.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wen er seinen Vierbeiner anvertraut.

Welche Lebenserwartung hat ein Hund mit einem bösartigen Tumor?

Bei vielen Hunden ist der Tod bei einem bösartigen Tumor unausweichlich. Die Lebenserwartung kann dann oft nur Wenige Monate oder Wochen betragen.

Wie hoch diese genau ist, hängt auch von Faktoren wie der Art des Tumors, die rechtzeitige Diagnose und das Alter des Vierbeines ab.

Es ist da ähnlich wie beim Menschen. Wird ein Tumor im Anfangsstadium erkannt, kann dieser oft erfolgreich operiert werden.

Ist dieser weit fortgeschritten, muss der Hund wohl eingeschläfert werden, um ihm ein Leiden zu ersparen. So traurig das letztendlich auch für jeden Hundebesitzer ist. Ein solcher Abschied ist immer schwer, aber manchmal leider auch unausweichlich.


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