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Dürfen Hunde Gummibärchen essen?

Ein Unfall ist schnell passiert: Der Hund schnappt sich heimlich ein Gummibärchen und verputzt es. Kleine Kinder wollen das Richtige tun und mit ihrem pelzigen besten Freund teilen. Sie füttern das Tier deshalb mit der Süßigkeit. Als Besitzer stellt man sich angsterfüllt die Frage: Dürfen Hunde Gummibärchen essen? Oder sind sie für das Tier giftig?

Zusammenfassung
Gummibärchen sind nicht giftig für Hunde, sollten aber aufgrund des Zuckers nach Möglichkeit nicht bewusst gefüttert werden.

Dürfen Hunde Gummibärchen essen?

Die Antwort ist ein klares „Jein“. Gummibärchen sind nicht tödlich für Hunde. Frisst das Tier nur ein oder zwei Exemplare der Süßigkeit, ist dies unkritisch. Bei mehr Gummibärchen wird der enthaltene Zucker jedoch zu einem Problem.

Er verursacht nicht nur eine Gewichtszunahme, sondern auch Bauchschmerzen und Durchfall. Die Zähne des Tieres leiden ebenfalls.

Das gilt es zu beachten:

  • Manche Hunde übergeben sich von Gummibärchen.
  • Kommt kein Zucker zum Einsatz, verwenden die Hersteller oft den Süßstoff Xylit bzw. Birkenzucker. Bei Hunden bewirkt dieser Stoff eine erhöhte Insulinausschüttung, die im schlimmsten Fall tödlich sein kann.
  • Koordinationsschwierigkeiten sind neben Erbrechen ein zentraler Warnhinweis, dass man sofort zum Tierarzt gehen sollte.
  • Manche Hunde entwickeln einen Ausschlag. Dies ist ebenfalls ein Hinweis, dass medizinische Hilfe zu suchen ist.
  • Gummibärchen sollten deshalb immer außer Reichweite von Hunden aufbewahrt werden.

Duerfen Hunde Gummibaerchen essen

Was passiert, wenn Hunde Gummibärchen essen?

Bei einem einzelnen Gummibärchen passiert nichts. Der Hund verdaut die Süßigkeit ganz normal. Man sollte ihn zwar vorsichtshalber im Auge behalten. Eine zu große Menge von Gummibärchen kann der Magen des Tieres nicht problemlos verarbeiten.

Er kennt neben dem Zucker Stoffe wie z.B. Karamellsirup nicht. Dies führt zu einer Magenverstimmung, Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar länger anhaltenden Krämpfen. Im besten Fall kommt es nur zum Durchfall.

Nicht selten ist auch eine Dehydrierung. Diese wird ebenfalls durch den Zucker verursacht. Ein Hinweis ist, wenn die Nase plötzlich sehr trocken und das Tier appetitlos ist.

Die leichteren Symptome (Magenverstimmung, Durchfall, trockene Nase) sollten innerhalb von ein bis zwei Tagen von allein abklingen.

Wie viele Gummibärchen dürfen Hunde essen?

Die bisherigen Abschnitte haben es schon deutlich gemacht: Obwohl Gummibärchen für Hunde nicht im Sinne von tödlich giftig sind, so sind sie doch schädlich. Die Antwort lautet deshalb: so wenig wie möglich.

Wenn Hunde Gummibärchen essen, dann idealerweise nur dann, weil es zu einem Unfall gekommen ist.

Wie ist es mit sauren Gummibärchen z.B. von Haribo oder Katjes?

Die Gefahr ist groß, dass Hunde Gummibärchen essen, die dieser Natur sind. Sie haben durchaus einen Geschmackssinn für saure Speisen. Es gilt die identische Regel wie für sonstige Gummibärchen mit Zucker: Ein Unfall ist kein Drama, aber die Tiere sollten die Süßigkeiten auf keinen Fall gezielt bekommen.

Dürfen Welpen bereits Gummibärchen essen?

Bei Gummibärchen spielt das Alter des Tieres keine Rolle. Frisst ein Welpe versehentlich eine Süßigkeit, ist dies in aller Regel gesundheitlich ebenfalls kein Problem. Da die Mägen der Jungtiere aber empfindlicher sind, ist die Gefahr größer, dass es zu einer unangenehmen Magenverstimmung kommt.

Gibt es ein gutes Rezept für Hunde Gummibärchen?

200 Gramm Nassfutter, 200 ml Saft (z.B. rote Beete, immer Gemüse), 10 Blatt-Gelatine und ein Esslöffel Chia-Samen bilden zusammen die Grundlage für leckere Hundegummibärchen. Man weicht die Gelatine für ein paar Minuten in Wasser ein.

Danach wird die Flüssigkeit ausgedrückt. Anschließend püriert man das Futter und erhitzt es für eine Minute mit dem Saft und den Samen. Die Mischung wird nun mit der Gelatine verrührt.

Die Mischung kommt in passende Formen und kühlt danach im Kühlschrank auf Zimmertemperatur ab. Dann darf sich der Hund es schmecken lassen.

Rezept fuer Hunde Gummibaerchen

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Michael Klamm
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